5.-8. August von nach Distanz: davon gesegelt: Hafengeld:
Durch den Guldborgsund Guldborg Rostock Stadthafen 55sm 26 sm 10 €

Vor 8:00 geht der Motor an und der schiebt mich durch den windstillen Guldborgsund südwärts.
Vor der Sundbrücke in Nykøbing ist Geduld gefordert, aber nach längerer Wartezeit ist auch diese Hürde genommen. Bald kommt etwas Wind auf, nimmt im Verlauf sogar noch etwas zu und dreht auf Ost. Die Segel werden gesetzt.

 

Im Guldborgsund südlich von Nykøbing

 

Es geht vorbei an Gedsers Fährhafen

 

Um 18:40 stehe ich vor Warnemünde.

UKW-Anfrage bei Warnemünde Traffic nach der Verkehrs- und Liegeplatzsituation. Antwort: Rufen Sie beim Hafenmeister des Stadthafens an wenn Sie in dessen Reichweite kommen.

Ich hätte also einfach auf Verdacht die Warnow herauffahren müssen um dann evtl. wieder umkehren zu müssen ? Im Hafenhandbuch fand ich die Telefonnr. des Hafenmeisters der mir sagte, ich solle ruhig kommen, für meine 8,5m finde sich schon noch ein Plätzchen. Beruhigt steuerte ich also durch Rostocks Hafen die Warnow hinauf.

 

Rostocks Hafen liegt in der Warnowmündung

20:00 war schon vorbei als ich im Stadthafen ankam, der Hafenmeister schon im wohlverdienten Feierabend. Deshalb habe ich mir selbst einen Liegeplatz ausgeguckt. "Das geht aber nicht, es ist Hansesail, alle Plätze sind reserviert" scholl es von einem der umliegenden Boote, was ich im Vertrauen auf das Wort des Hafenmeisters aber einfach ignorierte.

Am anderen Morgen meinte der Hafenchef, daß dies kein zugelassener Liegeplatz sei und er eigentlich auch keinen für mich habe. Ich erinnerte ihn an unser Telefonat und durfte bleiben. Damit hatte ich einen tollen Logenplatz um die vielen zur Hansesail ein- und auslaufenden Traditionsschiffe zu beobachten.