Mittwoch, 18.6.
Donnerstag, 19.6.

Bei dem auch heute herrschenden SE-Wind müssen wir uns zunächst aus dem Sundsvall-Fjärden herauskreuzen.

Kaum ausgelaufen kommt eine dicke Nebelbank von Süden und wabert um die Fabrikanlagen am Ufer herum. Um uns machte sie freundlicherweise einen Bogen; wie nett von ihr !

Nach einer Stunde haben wir uns freigekreuzt; südöstlich von der Sundsvall vorgelagerten Insel Alnön können wir unseren Sollkurs anliegen.

Ein kurzer Abstecher führt uns in die Söråkersviken auf dem Inselchen Åstön

 


Sundsvall bleibt zurück


in der Söråkersviken

Die hübsche Stadt Härnösand, deren Kern auf der Insel Härnön liegt, ist unser Tagesziel. 2 Klappbrücken führen von der Insel zum Festland; 3 Häfen gibt es, Södra Sundet liegt vor den beiden Brücken, Nattviken dazwischen und Norra Sundet direkt hinter der letzten Brücke. Der in vielen schwedischen Häfen ausliegende kostenlose Gästhamnsguide des Svenska Kryssarklubben bewertet den mittleren am besten, deshalb wollen wir dort hin. Ein Telefonat mit dem Brückenamt schafft Klarheit über die Brückenöffnungszeit, heute wird um 18:30 geöffnet, ein paar Minuten später machen wir am Steg vor einem netten Wirtshaus fest.


Diese Brücke mussten wir passieren, um zu unserem Liegeplatz zu kommen.


Hafen Nattviken,


Pilgrim am Liegeplatz in der Nattviken, im Hintergrund das schöne Haus der Landesregierung


Hafen Norra Sundet

 

Harnösand hat nach dem Skansen in Stockholm das größte Freilichtmuseum Schwedens. Ein Grund, einen Tag in Harnösand zu bleiben. Die Gebäude waren zwar noch geschlossen; sie werden erst ab Mittsommer geöffnet, wir waren also einen Tag zu früh, aber einen Spaziergang durch das Gelände ließen wir uns nicht nehmen.

 


das alte Rathaus von Harnösand


der Maibaum für die morgige Mittsommerfeier liegt schon parat.


eine hölzerne Freiluftkegelbahn


die prächtige Haustür zu einem Pfarrhaus