Mittwoch, 21.5.Haradskär, ein aus der schwedischen Kustväderprognos bekanntes Inselchen mit großem Leuchtfeuer war unser nächstes Ziel.Weil der Hafen zwar im Hafenhandbuche der KA , aber in den viel detaillierteren schwedischen Unterlagen nicht enthalten ist, habe ich zunächst bei Stockholm Radio nachgefragt, ob der Hafen überhaupt angelaufen werden kann. Nach kurzer Wartezeit wurde mir freundlich mitgeteilt "go ahaed, no restrictions". In dem winzigen Hafen waren die Plätze, die das Hafenhandbuch als Liegeplätze für Gastyachten empfiehlt, mit "Hydra platser" , also als vermietet gekennzeichnet. Mangels anderer Möglichkeiten machten wir trotzdem fest. Es dauerte nicht lange und der derzeit einzige Inselbewohner machte uns sehr freundlich darauf aufmerksam, daß wir für heute dort bleiben können, morgen aber die Liegeplatzinhaber kommen und die beiden Plätze selbst benötigen würden. Glück gehabt ! Die angebotenen alternativen Plätze an der gegenübeliegenden Pier bzw. an der Mole kamen für uns nicht in Frage; die vorstehende Betonplatte an dem einen Platz war viel zu hoch und hätte uns ggf. die Reeling eingedrückt, am anderen Platz liefen Holzverstrebungen schräg ins Wasser und machten ein sicheres Liegen unmöglich. Trotz der Reize des kleinen Inselchens - die Bilder zeigen es - kann ich also das Anlaufen von Haradskär leider nicht empfehlen. |
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