Sonntag, 11.5.
Montag, 12.5.

Nach der Sicherheitseinweisung für Johannes starteten wir zur 2.Etappe. Sonnenschein und Wind aus S bis SE zwischen flau und 4 Bft bescherten uns eine abwechslungsreiche Fahrt. Abschnitte mit Motorfahrt wechselten mit solchen bis zu 6 kn unter Segeln; insgesamt konnten 2/3 der Gesamtstrecke von 36 SM gesegelt werden.
Begleitet wurden wir immer wieder von nordwärts ziehenden Wildgänsen, deren charakteristisches Geschnatter weit zu hören war.

Gänsevideo

 

Östlich Ystad von den Höhen über Kaseberga grüßten die Ales Stenar, die größte Schiffssetzung in Skandinavien von ungeklärtem Alter und Bestimmungszweck.
Ales Stenar

 

Bei Querung des Verkehrstrennungsgebietes vor Bornholm kamen uns die großen Pötte recht nahe; wir waren froh, als wir "durch" waren.

 

An der Nordwestspitze von Bornholm sieht man schon von weitem die Burgruine Hammershus und bald danach erkennt man die Nordspitze Bornholms mit dem weißen Leuchtturm. Ist man um den erst herum, ist man auch bald in Allinge.

 

 


Montag, 12.5.

Der Wetterbericht kündigt 5 Bft aus NE an, nicht eben der Wind, der für uns auf dem weiteren Weg nach Christiansö und Utklippan günstig wäre.
Wir entschließen uns zu einer Wanderung zur Burgruine Hammershus und den aufgelassenen Granitsteinbrüchen im Norden Bornholms. Felsritzungen aus der Wikingerzeit sind mitten in eienr Wiese zu finden und in der Allinge Rögeri kaufen wir uns noch leckeren Räucherfisch.


Der NE-Wind hat zwischenzeitlich einen erheblichen Schwell im Hafen zur Folge weil die für diese Situation eigentlich gedachten Tore in der Hafeneinfahrt nicht geschlossen wurden. Weil Pilgrims Festmacher auf Grund der hohen Pier weit nach oben gehen ist eine ausgerissene Lippklampe die Folge.

Für diese Situation war nach Auffassung des Skippers einer holländischen Segelyacht und mir der Hafenmeister verantwortlich, weil dieser die Hafentore nicht geschlossen hat. Nach entsprechender Vorstellung beim Hafenmeister erhielten wir unser Liegegeld zurück. Schadenersatzansprüche wegen der herausgerissenen Lippklampe habe ich mir dabei vorbehalten.

 



Auf diesem Bild ist es im Hafen von Allinge noch ganz friedlich