zurück 6. und 7. Juli Routenkarte
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Wasahamnen
Liegegeld:
Sanitär
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59°20´N / 18°06´E
200 SKR OK, aber Anzahl Toiletten und Duschen zu gering alles erhältlich
teils lange Wege
Wasahamnen 

Am Donnerstag, 6.Juli ging es endlich nach Stockholm. Die 12 sm von Slagsta zum Vasahamnen führten durch immer enger werdende Fjärden. Ausflugsdampfer begegneten uns, darunter die über 100 Jahre alte "Mariefred" die, nach wie vor mit Kohle befeuert, noch immer Liniendienst zwischen Stockholm und Mariefred / Schloß Gripsholm macht. In der Hammarbyslussen ging es ca. 50cm abwärts. Wir waren wieder in der Ostsee.

Vorbei an großen Kreuzfahrschiffen und auslaufenden Fähren kam bald der historische Stadtkern in Sicht, wir bogen aber erst mal rechts ab und gelangten am Vergnügungszentrum Tivoli vorbei ...

...in den Wasahamnen.


Und dann rein in die Stadt. Am Eingang zum Tivoli vor dem Anleger zur Fähre liefen die 3 Musketiere Reklame.
Die Djurgärden-Fähre brachte uns in die Altstadt; von Bord aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Altstadtpanorama

Gleich am Fähranleger steht das Denkmal, ja von wem ? Der Zettel, auf dem ichs notiert hatte ist weg.... An der Holzfigur des "Touristen" vorbei tauchen wir in das Gewirr der kleinen Gässchen ein und fühlen uns fast wie in Italien;

Ambiente, Wetter und Temperaturen lassen dies Gefühl unwillkürlich aufkommen.

An der deutsche Kirche, deren Turm die Altstadtsilhouette prägt, zeugen Inschriften von der uralten Verbindung deutscher Kaufleute zu dieser schönen Stadt.

Sieht man uns an, wie gut es uns hier gefällt ? Aber auch die Pausen währen nicht ewig, gerne laufen wir weiter, am Georgsdenkmal vorbei zum...

Königspalast.
Schöne Aussicht haben Karl Gustav und Sylvia !

Und gut bewacht sind sie auch ! Wir kamen eben recht zur Wachablösung

Sogar die Wache wird bewacht ! Dafür ist diese Dame hoch zu Roß zuständig.
Wir bummelten weiter und freuten uns an den vielen schönen Motiven, welche sich boten.

Ein Besuch im Wasamuseum, direkt neben dem Wasahamnen gehört selbstverständlich zum Programm.
Beeindruckend, welcher künstlerische Aufwand getrieben wurde, um ein Kriegsschiff zu bauen. Dieses kam, wie bekannt nicht sehr weit. Bei der Jungefernfahrt, nach nur einigen 100 Metern kenterte die Wasa und sank. Die damals durchgeführten Untersuchungen ergaben keinen Schuldigen, wie auch ? War es doch der König selbst, der während des schon begonnen Baus befohlen hatte, ein zweites Deck für noch mehr und noch dickere Kanonen zu bauen. So wurde die Wasa, deren Unterwasserschiff dafür viel zu schlank war, zu toplastig und mußte kentern. Und keiner wars gewesen .....