10 Stunden unterwegs, wieder den größten
Teil der Strecke mit Wind aus dem Tank.
Wir verließen Norderney durch das Dovetief ohne das kitzelige Gefühl
unter den Füßen, welches wir bei der Ansteuerung durch den
Schluchter hatten.
Auf See begegnete uns ein 3-Mast Vollschiff - auch unter Motor. Leider
konnten wir es nicht identifizieren.
Gut 2 1/2 Std. vor dem Einlaufen kam Helgoland
in Sicht.
Den nächsten Tag verbrachten wir mit einem Inselrundgang und natürlich
zollfreiem Einkauf.
Ein ganzes argentinisches Rinderfilet für kleines Geld war innerhalb
von 2 Tagen verspeist, und eine Flasche Champagner habe ich ganz unten
in der Backskiste versteckt. Die ist für meine Frau bestimmt, wenn
sie in Stockholm an Bord kommt.
Beeindruckend waren die Vogelfelsen, es herrschte
ein ohrenbetäubendes Geschrei
und die Alten hatten alle Schnäbel voll
zu tun, um die Brut satt zu kriegen
Ruhig wird es auf der Insel, wenn der letzte
Touristendampfer weg ist.
Beim Abendessen im Cockpit findet sich ein
hartnäckiger Gast ein und später scheint der Mond über
den ruhig daliegenden Hafen.